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16.01.2026
16:56 Uhr
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Das iranische Regime hat die Proteste im Land mit mörderischer Gewalt erstickt und vorerst verhindert, dass die USA eingreifen. Langfristig gefährdet es damit seinen Fortbestand.

Nur wenige Fotos und Videos aus Iran haben in den vergangenen Tagen das Ausland erreicht. Sie zeugen von Tod und Zerstörung, wie dieser ausgebrannte Bus in Teheran. (Foto: Majid Asgaripour/via REUTERS)
In Iran geht eine furchterregende Woche zu Ende. In den vergangenen Tagen hat das Regime seinem Volk gezeigt, wozu es fähig ist: Es hat einen Massenmord an den eigenen Bürgerinnen und Bürgern befohlen. Wie viele Menschen getötet wurden, oft durch Schüsse in den Kopf, wird die Weltöffentlichkeit vielleicht nie genau erfahren. Mehrere Tausend sind es mindestens. Dass man es nicht genau weiß, liegt an etwas anderem, das der Islamischen Republik diese Woche gelungen ist: Während die Führung mit dem Ausland verbunden blieb, ging das Volk offline.
Ob in den USA oder an der türkisch-iranischen Grenze, die in der ganzen Welt verstreuten Iraner schauen auf das Wenige, das aus ihrer Heimat dringt. Immer öfter geht es jetzt darum, wie die Zukunft ihres Landes aussehen sollte, falls sie jemals kommt.
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